UNWEGSAM

Über die Chancen einer wilden Schweiz.
2022

In diesem Buch geht es um Blumenwiesen, Bäume, Berg­­bäche und um Urwaldflächen. Es geht um Landschaften und die menschlichen Spuren darin. Es geht um das Dickicht, die Alpen, die Flüsse, um Tiere und Pflanzen und darum, wie wir die Wildnis schützen, die Kontrolle abgeben und die Natur Natur sein lassen können. In diesem Buch werden Fragen gestellt und Antworten gesucht, es wird die wilde Seite der Schweiz gezeigt. Es geht um die Vielfalt und um Monotonie, um Farben und Formen, und um Kargheit und Lebendigkeit.

Mit Jan Gürke, Sebastian Moos, Isabelle Roth, Peter Lüthi, Hans Lozza, Stephan Schneider, Mario F. Broggi, Thomas Wirth, Nicole Imesch, Kevin Jüstrich, Jeannine Zubler und Nicole Bauer.

ISBN: 978-3-9525606-0-0
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Blickfeld

Eine visuelle Annäherung an den Horizont
Bachelorthesis
2020

Es ist da, wo das Blau des Himmels auf das satte Grün der Sommerwiese trifft. Aber auch da, wo die grauen Berge hoch oben im Nebel verschwinden. Mein Blick schweift entlang von Wasser, Schnee, Erde und Wald. Ich atme die kühle Morgenluft ein und wieder aus.

Der Horizont zeigt uns eine Grenze auf. Er trennt das Bekannte vom Unbekannten, kann sehr einengend oder blicköffnend sein. Er befindet sich im einen Moment weit weg und ist im Nächsten zum greifen nah. Wenn wir uns physisch auf das Unbekannte zubewegen, ergibt sich eine neue Ansicht auf das bereits Bekannte und rückt dieses somit in einen neuen Horizont. Ist dadurch zu schliessen, dass der Horizont das einzige Element des Blickfeldes ist, das sich nicht in Sichtbarkeit überführen lässt?


Achtung:

Die Schweiz
Buchtypografie 
2018

Man ist nicht realistisch, indem man keine Idee hat. 
Daher unsere Frage: hat die Schweiz, die heutige, eine Idee? Und wenn sie eine hat, wo finden wir die verbindliche Manifestation dieser Idee?

Achtung: die Schweiz. Ein Gespräch über unsere Lage und ein Vorschlag zur Tat. Von Lucius Burkhardt, Max Frisch, Markus Kutter, unter Zuzug von Rolf Gutmann, Theo Manz und anderen Mitarbeiter:innen. Eine scharfe Kritik der geistigen und politischen Lage der Schweiz. 

Als Projekt der angewandten Buchtypografie gestalterisch neu umgesetzt, mit Fokus auf die auffällig provokativen Fragen, die den Text stark prägen. 

Das Leben ist gut

Alex Capus, mit Fotografien der Stadt Olten
Editorial Design 
2019

Man kann einander die Liebe nicht am Reck vorturnen. – Seite 164, Zeile 27

Eine Liebeserklärung an das Leben, die Liebe und die Stadt Olten. Alex Capus’ unverblümt ehrliche Beschreibung des Protagonisten Max, der Abwesenheit seiner Frau, dem Führen seiner Bar und seinem Dasein in Olten dienten als Inspiration, eine ebenso ehrliche Interpretation zu gestalten. 

Ich kann die Schlichtheit des Belanglosen nicht mehr von der Einfachheit des Schönen unterscheiden. – Seite 125, Zeile 17

Die bieder, aber lieblich gesetzte Schrift und die abbildenden Fotos, welche mein subjektives Empfinden dieser Stadt widerspiegeln, unterstreichen die Atmosphäre des Textes. 

Nett ist die kleine Schwester von Arschloch. – Seite 154, Zeile 29